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Paid Media: Mit den richtigen Social Media Creatives und UGC zum Performance-Erfolg


Paid Media: Mit den richtigen Social Media Creatives und User Generated Content zum Performance Erfolg
via Unsplash

Warum sind User Generated Content und Creatives die Keys für eine erfolgreiche Ad Performance?


Welche Metriken und KPIs brauchen wir heutzutage noch, um potentielle Kund:innen für die Produkte und Leistungen der Brands begeistern zu können? Was liegt im Bereich der Advertising Kampagnen noch auf den Schreibtischen der Unternehmen - was übernimmt mittlerweile der ausgefeilte Mechanismus der Algorithmen? Und was sind, unter Berücksichtigung dieser Komponenten, die wichtigsten Keys für erfolgreiches Social Media Marketing?


Die Social Media Branche befindet sich im stetigen Wandel und mit ihr auch die Vorgehensweise im professionellen Kampagnen-Marketing. Wer noch immer denkt, Zielgruppen im Facebook Ad Manager bis in kleinstes Detail über das detaillierte Targeting abbilden zu müssen, der macht es sich vielleicht deutlich schwerer, als es derzeit überhaupt sein müsste - denn vor allem Creatives sind heutzutage wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Ad Performance.


"Entscheidend ist dabei, verschiedene Creative-Testings zu durchlaufen und ein passendes Mindset für diese Herangehensweise zu entwickeln, denn so wird dauerhaft und schnell erkannt, was bei potentiellen Konsument:innen am besten performt."

Tobias Görkes, Senior Paid Social Manager bei Social Match


Fakt ist: Menschen vertrauen Menschen mehr als Marken. Denn oftmals entscheidet eine Empfehlung von Freunden oder Verwandten darüber, ob ein Produkt wohlmöglich gekauft wird, während Marken oftmals als weniger glaubhaft eingestuft werden. Creatives, also Bild- und Videocontent, die mit einem gewissen “Social Proof” - im besten Falle direkt von dem oder der User:inselbst generiert - daherkommen und sich authentisch wie auch nativ im Feed der sozialen Plattform der jeweiligen Zielgruppen einfügen, gewinnen demnach zunehmend an Relevanz für eine gezielte Advertising Kampagne. Entscheidend ist dabei, verschiedene Creative-Testings zu durchlaufen und ein passendes Mindset für diese Herangehensweise zu entwickeln, denn so wird dauerhaft und schnellerkannt, was bei potentiellen Konsument:innen am am besten performt.


Die bisherigen Testings unserer Kund:innen bei Social Match haben oftmals ergeben: Je nativer die ausgespielte Paid Ad aussieht, umso eher fungiert sie als Scrollstopper und steigert das Interesse der Nutzer:innen.


Die Keys eines erfolgreichen Creatives: Simpel, aber durchdacht


Es ist kein Geheimnis, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Social Media Nutzer:innen mittlerweile verschwindend gering ist. Konsument:innen haben heutzutage weder die Lust noch die Zeit, aufwendig produzierte Kampagnen mit versteckter Botschaft zu konsumieren. Aus den bisherigen Erfahrungen weiß man bereits: Wenn das Produkt oder die angebotene Leistung nicht innerhalb der ersten drei Sekunden zum Vorschein kommt, hat man Kund:innen und derenInteresse höchstwahrscheinlich bereits verloren. Auch wenn sich Paid Ads in Sachen Design und Kernaussage durchaus voneinander unterscheiden dürfen, folgen sie in ihrem Aufbau meistens dem gleichen Prinzip, das sich ganz leicht erklären lässt: Die Spannungskurve geht zunächst steil nach oben und man weckt das Interesse durch ein bestimmtes Problem, mit welchem sich die Zielgruppe identifizieren kann.


Was dann folgt, resultiert ebenfalls nach dieser Logik und nach dem, was Kund:innen sich von diesem Produkt oder der Leistung erhoffen: Die Marke hat für das anfangs erwähnte Problem die perfekte Lösung parat, erläutert kurz die Benefits des gezeigten Produktes oder zeigt dies vielleicht sogar in Action, und am Ende ist das zu Beginn erwähnte Problem gelöst - und das Produkt befindet sich dank des “Call-To-Action" bereits im Warenkorb der passenden Zielgruppe. Das alles passiert in der Regel in unter 30 Sekunden. Oft gilt, je kürzer umso besser!


Und wie geht der Algorithmus mit diesen Paid Ads um?


Eines muss man sich vielleicht mit der technischen Weiterentwicklung eingestehen: Der optimierte Algorithmus ist unseren Handlungen oftmals einen oder gar mehrere Schritte voraus. Es geht also vor allem darum, dem Algorithmus möglichst viel Freiraum zu schaffen: Zu detaillierte Targeting-Einstellungen können der Ad Performance tendenziell mehr schaden als nutzen. Creatives hingegen, die nativ, authentisch und im besten Falle mit plattformeigenen Elementen daherkommen, unterscheiden sich weniger vom organischen Content und passen sich demnach natürlicher den gezeigten Inhalten an. Der Erfolg der Paid Ads zeigt sich am ehesten im strategischen und kontinuierlichen Testen und dem Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten. Denn nur so ist erkennbar, auf welchen Daten die erfolgreichsten Ads basieren und was letztendlich bei den Konsument:innen funktioniert.



Über Tobias Görkes:

Tobias Görkes ist Senior Paid Social Manager bei der Social Media Agentur Social Match. Seit September 2017 ist er für das Unternehmen mit Sitz in Münster, Köln und Berlin tätig. Dabei verantwortet er das Performance Marketing für Social Match Kunden und ist für die Mediaplanung und die operative Mediabuchung zuständig.





 

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